Branchenfokus Möbel 2019

Der Umsatz mit Möbeln verzeichnet 2018 ein Minus von 1,3 Prozent und fällt damit auf 19,9 Milliarden Euro. Auch in den kommenden Jahren setzt sich die Talfahrt voraussichtlich fort. Online entwickelt sich der Markt positiv.

Eine Gemeinschaftsstudie von IFH Köln und BBE Handelsberatung GmbH.

Die Studie „Branchenfokus Möbel“, Jahrgang 2019 liefert folgende Daten:

  • Marktvolumina Möbel 2014 – 2018, Prognose 2023
  • Produktion, Im- und Export, Inlandsmarktverfügbarkeit
  • 8 Warengruppen* – Entwicklung, Wachstumstreiber
  • Vertriebswegeprofile, Vertriebsstrukturen
  • 9 Vertriebsformate** – Entwicklung, Wachstumstreiber
  • Mainplayerübersicht / Wettbewerbsstrukturen
  • Herstellerstufe, Einzelhandelsebene
  • Markt- und Vertriebswegeentwicklung bis 2023

 

Zur Studie:

2018 dürfte richtungsweisend für den deutschen Möbelmarkt werden, denn das Branchenergebnis ist wiederholt rotgefärbt, liegt bei -1,3 Prozent und fällt auf ein Volumen von 19,95 Mrd. Euro. Das ist zugleich die Bestätigung des 2017er Umsatzrückgangs und offensichtlich auch eine beginnende Abwärtstrendverfestigung.

Aus heutiger Sicht sind die Verhältnisse klarer: der konjunkturelle Rahmen ist – zumindest für die Inlandsnachfrage – immer noch intakt, aber die Phase der Prognoseanhebungen seitens Wirtschaftsforschungsinstituten und Bundesregierung ist passé. Beides zusammen, Gewöhnungseffekte an den konjunkturellen Rahmen inklusive erster Eintrübungen in mittelfristiger Sicht und eine weit vorangeschrittene Bedarfsdeckung, treffen die Ausgaben für langlebige Gebrauchsgüter und hier an vorderer Position den Einrichtungsbedarf. Das alles ist in Anfängen am Branchenergebnis 2018 abzulesen.

*Die 8 Warengruppen sind: Schlafzimmer, Jugendzimmer, Wohnzimmer, Küchenmöbel, Polstermöbel, Kleinmöbel, Badmöbel, Gartenmöbel
**Die 9 Vertriebsformate sind: Möbelfachhandel, Möbelfilialisten, Küchenspezialisten, Versender, Internet-Pure-Player, SB-Warenhäuser/Verbrauchermärkte, Bau-/Heimwerkermärkte, Direktvertrieb, Sonstige Anbieter