Branchenfokus GPK/Hausrat 2019

Markt für Glas, Porzellan, Keramik und Hausrat (GPK) verzeichnet 2018 ein leichtes Umsatzminus von 0,8 Prozent. Das Umsatzvolumen liegt bei 6,16 Milliarden Euro. Verändertes Nutzerverhalten und mangelndes Produktinteresse gefährden den Markt. Fachhandel verliert weiter an Bedeutung.

Eine Gemeinschaftsstudie von IFH Köln und BBE Handelsberatung GmbH.

Die Studie "Branchenfokus GPK/Hausrat", Jahrgang 2019 liefert folgende Daten:

  • Produktion, Import, Export, Inlandsmarktversorgung
  • Marktvolumen GPK/Hausrat auf Endverbraucherebene 2014 bis 2018
  • 10 Warengruppen – Entwicklung, Wachstumstreiber
  • Vertriebswegeprofile, Vertriebsstrukturen 2014 bis 2018
  • 13 Vertriebsformate – Entwicklung, Wachstumstreiber
  • Mainplayerübersicht / Wettbewerbsstrukturen, Herstellerstufe, Einzelhandelsebene
  • Markt- und Vertriebswegeentwicklung bis 2023

Zur Studie:

Die Umsatzentwicklung des GPK/Hausratmarktes ist in den bekannten Modus leichter Rückläufigkeit zurückgekehrt. Das (hell) rotgefärbte 2018er Ergebnis (-0,8 %) läßt das Gesamtmarktvolumen auf 6,16 Mrd. Euro abschmelzen. Mit Blick auf die Branchenhistorie ist die Lage ausreichend bis knapp befriedigend, denn angesichts der nach wie vor wirksamen Potentialbegrenzungen – nachrangiges Produktinteresse, verändertes Nutzerverhalten – steht ein Volumen von gut sechs Umsatzmilliarden durchaus für ein ansprechendes Niveau. Auch die Ergebnisqualität auf der Marktsegmentebene ist (noch) moderat: Von zehn Teilmärkten liegen sechs im Plus, vier schreiben Rot. Insgesamt reiht sich GPK/Hausrat als Einrichtungsaccessoire nahtlos ein in das schwächelnde Geschäftsfeld Home & Interior, allerdings nicht am Ende des Märkte-Rankings.