Als erfahrener Berater begleitet die BBE Handelsberatung zahlreiche Handelsunternehmen in der Nachfolgethematik -von der familieninternen Übergabe über Verkäufe an Dritte bis zu strukturierten Schließungen.
Die BBE-Methodik basiert auf einem vierstufigen Fundament: der Analyse der Unternehmens-DNA, der strategischen und wirtschaftlichen Standortbestimmung sowie einer objektiven Firmenwertermittlung. „Der externe Blick ist dabei oft Gold wert", unterstreicht Prof. Dr. Hoog. „Gerade weil Unternehmensnachfolge hochgradig emotional und existenziell ist, wird Neutralität zum Erfolgsfaktor."
„Diese Entwicklung ist nicht unausweichlich", zeigt sich Prof. Dr. Hoog optimistisch. „Mit der richtigen Strategie, professioneller Begleitung und rechtzeitigem Handeln lassen sich viele Schließungen vermeiden. Wissen schafft Zukunft – auch in der Unternehmensnachfolge."
Das vollständige Whitepaper „Unternehmensnachfolge: Zukunft sichern – Werte bewahren" steht ab sofort kostenlos zum Download bereit.
Die Expertise der BBE im Bereich Unternehmensnachfolge wurde kürzlich durch das Deutsche Institut für Service-Qualität mit dem Award „Exzellente Nachfolgeberater 2026" gewürdigt. Die Auszeichnung würdigt Beratungsunternehmen, die durch herausragende Leistungen, fachliche Tiefe, strukturiertes Vorgehen und nachweisbare Erfolge überzeugen.
Eine historische Zäsur für den deutschen Mittelstand: In den kommenden fünf Jahren planen jährlich mehr Unternehmen die Stilllegung (186.000) als die Weiterführung durch Nachfolge (114.000) (KfW Research). Ursächlich für diese dramatische Entwicklung sind neben der Überalterung der Inhaberschaft vor allem mangelndes Familieninteresse, die hohen bürokratischen Auflagen sowie die Erfolglosigkeit bei der Suche.
In den Beratungen der IHK beispielsweise treffen auf knapp 10.000 übergabebereite Unternehmer lediglich 4.000 Interessenten. Ein Missverhältnis von mehr als 2:1. Die BBE Handelsberatung GmbH präsentiert mit einem neuen Whitepaper einen Leitfaden mit einem Ansatz zur Identifikation und Umsetzung einer erfolgreichen Nachfolgestrategie für Inhaber.
Die Zahlen zeichnen ein alarmierendes Bild: 57 Prozent der KMU-Inhaber sind heute über 55 Jahre alt – im Jahr 2003 waren es lediglich 20 Prozent. Gleichzeitig fehlt es massiv an Nachfolgern: Auf 9.600 übergabebereite Unternehmen kommen in den Beratunge der Industrie- und Handelskammer nur noch 4.000 potenzielle Interessenten. Ein Missverhältnis von mehr als 2:1, das Tausende von Arbeitsplätzen und Lebenswerken bedroht.„Deutschland steht vor einer wirtschaftlichen Herausforderung, die in ihrer Tragweite kaum überschätzt werden kann", warnt Prof. Dr. Philipp Hoog, Partner bei der BBE Handelsberatung. „Die Unternehmensnachfolge entwickelt sich zur größten strukturellen Bedrohung für den deutschen Mittelstand – und damit für das Rückgrat unserer Volkswirtschaft."
Besonders der stationäre Einzelhandel steht unter doppeltem Druck: Die demografische Herausforderung trifft auf einen fundamentalen Strukturwandel der Branche. Digitalisierung, verändertes Konsumentenverhalten und steigender Kostendruck fordern potenzielle Nachfolger doppelt. Der Handelsverband Deutschland (HDE) prognostizierte allein für 2025 den Verlust von 4.500 Handelsgeschäften durch Schließungen und Geschäftsaufgaben.
„Wir sehen in unserer täglichen Arbeit, wie existenziell diese Frage für Handelsunternehmen ist und wie oft Nachfolgeprozesse an vermeidbaren Fehlern scheitern", so Prof. Dr. Hoog. „Deshalb haben wir unsere Erfahrungen und Methoden systematisch aufbereitet – als Leitfaden für Unternehmer, die vor dieser Herausforderung stehen."
Diese sieben Fehler führen in der Praxis häufig zum Scheitern:
Familieninterne Nachfolgen scheitern deutlich häufiger. Die Gründe für das Scheitern sind vielfältig: Mangelndes Familieninteresse (47%), hoher bürokratischer Aufwand (42%), erfolglose Nachfolgersuche (21%) und eine Unternehmenssituation, die eine Weiterführung nicht mehr sinnvoll erscheinen lässt (17%). Für die Mehrzahl der Fälle gilt die Überalterung der Inhaberschaft (52%) als Ausgangspunkt.
„Rund 90 Prozent der familieninternen Nachfolgen scheitern an der Familiendynamik, nicht am Management", erklärt Lukas Reischmann, Manager bei der BBE Handelsberatung, der selbst die erfolgreiche Übergabe im eigenen Familienunternehmen Reischmann an die sechste Generation miterlebte. „Der Systemkonflikt zwischen emotionalen Familienbeziehungen und rationalen Unternehmensentscheidungen ist die größte Hürde. Genau hier wird externe Expertise zum Erfolgsfaktor."
Die Unternehmensnachfolge gehört zu den komplexesten Entscheidungen im Leben eines Unternehmers. Sie tangiert nicht nur betriebswirtschaftliche Kennzahlen und juristische Vertragswerke, sondern berührt das Lebenswerk in seiner Gesamtheit. Standardlösungen von der Stange scheitern an dieser Komplexität.
Der BBE-Ansatz zur Nachfolge im stationären Einzelhandel basiert auf einem modularen System bewährter Methoden, die je nach Ausgangssituation, Zielsetzung und Unternehmensstruktur individuell kombiniert werden. Die DNA des Unternehmens, das Wertegerüst des Übergebers, die Markt-position, die familiäre Konstellation und die wirtschaftliche Ausgangslage bilden die Basis, auf welcher eine maßgeschneiderte Strategie aufgebaut wird.
Entscheidend für den Erfolg ist dabei nicht nur das "Was", sondern auch das "Wann". Eine Exit-Strategie, die drei bis fünf Jahre vor dem geplanten Rückzug entwickelt wird, eröffnet Gestaltungsspielräume, die unter Zeitdruck nicht mehr existieren: Wertstei-gerungspotenziale können realisiert, strukturelle Schwächen behoben, Nachfolgekandidaten systematisch gesucht und steuerliche Optimierungen vorgenom-men werden. Notverkäufe unter Druck führen nahezu ausnahmslos zu subopti-malen Ergebnissen – sowohl finanziell als auch emotional.
Eine fundierte Exit-Strategie ist daher keine Frage des Alters, sondern unternehmerischer Weitsicht. Sie schafft Gewissheit, sichert Optionen und ermöglicht rationale Entscheidungen statt reaktiver Notlösungen. Die Basis für diese Strategie ist eine präzise Analyse der Ist-Situation: Wo steht das Unternehmen im Markt? Wie ist die wirtschaftliche Substanz? Welcher Wert lässt sich realisieren? Welche Nachfolgeoptionen sind realistisch? Diese Fragen bilden das Fundament ihrer persönlichen Strategie.
Grundlage der Strategiewahl
Die Wahl der optimalen Nachfolgestrategie basiert auf einem unverzichtbaren Fundament. Dieses Fundament stellt die Ausgangssituation des Unternehmens für abgebende und übernehmende Parteien transparent und neutral dar.
Entscheidung für langfristigen Erfolg
Eine umfassende Analyse liefert die notwendigen Daten und Erkenntnisse, um eine Strategie zu wählen, die sowohl den Zielen des Unternehmers als auch den spezifischen Gegebenheiten des Marktes und des Unternehmens gerecht wird. Die Auswahl der passenden Strategie ist entscheidend für den langfristigen Erfolg bei der Übergabe und die Sicherung der Zukunft des Unternehmens.
Folgende Szenarien lassen sich unterscheiden:
Intern
Extern
Die Herausforderungen der vier Szenarien unterscheiden sich deutlich, entsprechend unterschiedlich und individuell müssen Lösungen gedacht und umgesetzt werden.
Das vollständige Whitepaper „Unternehmensnachfolge: Zukunft sichern – Werte bewahren" steht ab sofort kostenlos zum Download bereit.