Branchenfokus Haus- und Heimtextilien 2019

Die Ausgaben für Teppiche, Matratzen, Gardinen und Co. sind in Deutschland im vergangenen Jahr gesunken. Der Markt musste Umsätze in Höhe von 600 Millionen Euro einbüßen und realisierte damit sechs Prozent weniger als noch 2017.

Eine Gemeinschaftsstudie von IFH Köln und BBE Handelsberatung GmbH.

Die Studie „Branchenfokus Haus- und Heimtextilien“, Jahrgang 2019 liefert folgende Daten:

  • Marktvolumina Haus- und Heimtextilien 2014 – 2018, Prognose 2023
  • Produktion, Im- und Export, Inlandsmarktverfügbarkeit
  • 10 Warengruppen – Entwicklung, Wachstumstreiber
  • Vertriebswegeprofile, Vertriebsstrukturen
  • 10 Vertriebsformate – Entwicklung, Wachstumstreiber
  • Mainplayerübersicht / Wettbewerbsstrukturen
  • Herstellerstufe, Einzelhandelsebene
  • Markt- und Vertriebswegeentwicklung bis 2023
     

Zur Studie:

In der zunehmend „dünneren Luft“ für Einrichtungsmärkte geraten auch Haus- und Heimtextilien in unruhigeres Fahrwasser. Das bisherige Erscheinungsbild, ausgestattet mit konjunkturellem Rückenwind, hat schon 2017 erste Beeinträchtigungen erfahren, die auf der Gesamtmarktebene gerade noch kompensiert werden konnten. Für 2018 stehen die Zeichen allerdings auf Abschwung: mit einem Umsatzrückgang von 0,6 Mrd. Euro (–6,0 %) fällt das Gesamtvolumen auf nur noch 9,52 Mrd. Euro. Die prestigeträchtige Umsatzschwelle von zehn Mrd. Euro ist – wohl auch dauerhaft – unterschritten. Der Gewöhnungseffekt an gute wirtschaftlichen Rahmenbedingen schlägt durch und der konjunkturelle Rückenwind – bei Haus-/Heimtextilien sowieso nur mit nachrangiger und abgeschwächter Wirkung – verpufft. Branchenendogene Markttreiber zur Kompensation fehlen gänzlich (Textile Bodenbeläge, Gardinen/Deko-Stoffe) oder haben sich abgeschwächt (Bettwaren).