Branchenfokus Möbel 2018

Der Möbelumsatz fällt 2017 auf 20,2 Milliarden Euro. Nur einer von acht Teilmärkten kann ein Plus verbuchen. In den kommenden Jahren stagniert die Marktentwicklung.

Eine Gemeinschaftsstudie von IFH Köln und BBE Handelsberatung GmbH.

Die Studie „Branchenfokus Möbel“, Jahrgang 2018 liefert folgende Daten:

  • Marktvolumina Möbel 2013 – 2017, Prognose 2018 – 2022
  • Produktion, Im- und Export, Inlandsmarktverfügbarkeit
  • 8 Warengruppen – Entwicklung, Wachstumstreiber
  • Vertriebswegeprofile, Vertriebsstrukturen
  • 9 Vertriebsformate – Entwicklung, Wachstumstreiber
  • Mainplayerübersicht / Wettbewerbsstrukturen
  • Herstellerstufe, Einzelhandelsebene
  • Markt- und Vertriebswegeentwicklung bis 2022

Zur Studie:

Das Möbelmarktwachstum ist 2017 erstmals seit 2013 wieder ins Stocken geraten. Die Branche hat sich aber mit 20,18 Mrd. Euro (-2,3 %) gerade noch über der optisch wichtigen 20-Mrd.-Euro-Umsatzschwelle halten können. Das ist zunächst überraschend, denn die konjunkturellen Rahmenbedingungen sind weiterhin hervorragend. Offensichtlich ist nach drei Wachstumsperioden der zusätzliche Bedarf vorerst gedeckt und es schleichen sich Ermüdungserscheinungen bzw. Gewöhnungseffekte ein.

Somit steht dem Möbelmarkt eine Kursänderung ins Haus. Das negative Marktergebnis weist den Charakter eines Wendepunktes auf. Denn trotz guter Rahmenbedingungen tendierten von acht Teilmärkten sieben im Minus, die Entwicklungs-qualität ist dementsprechend angeschlagen. Diese Wechselsituation kommt insgesamt nicht überraschend, eher schon 2017 als Zeitpunkt. Für die Möbelmarktprognose bedeutet die eigentlich unveränderte Determinantenkomposition mit Expansivcharakter eine - wenn auch rotgefärbte - Stagnationslinie mit Seitwärtsbewegung der Umsätze. Für 2022 wird ein Marktvolumen von 19,9 Mrd. Euro erwartet, also knapp unter dem heutigen Stand.