Quartiersentwicklung Bayernkaserne: BBE und IPH erhalten Zuschlag für Einzelhandelsstudie

München platzt aus allen Nähten. Auf dem Gelände der nördlich gelegenen ehemaligen Bayernkaserne in Schwabing-Freimann und dem östlich angrenzenden Gewerbegebiet an der Heidemannstraße soll daher ein neues Stadtquartier entstehen. Es wird später einmal dringend benötigte Wohnungen für 15.000 Münchner zur Verfügung stellen. Das 48 Hektar große Areal bietet aber nicht nur Chancen für den angespannten Wohnungsmarkt, sondern auch für die Ansiedlung neuer Handelsbetriebe.

Um eine sinnvolle Entwicklung des Handelsbesatzes in dem neuen Quartier zu gewährleisten, hat die Stadt München daher ein Konsortium aus BBE Handelsberatung, IPH Handelsimmobilien, Dragomir Stadtplanung und dem Institut für Stadt- und Regionalmanagement (ISR) mit einer Studie zu den Gewerbeflächen beauftragt. Die Studie soll herausfinden, wie Einzelhandels- und Gewerbeflächen in dem späteren Wohnquartier optimal sowohl am Markt als auch in ihrem städtebaulichen Umfeld positioniert werden können und die hierfür nötigen Rahmenbedingungen bestimmen.

Dazu gehört auch, adäquate planerische Lösungen und Bewertungsgrundlagen für die anstehenden Vergabeverfahren und Realisierungswettbewerbe zu entwickeln. Eine Herausforderung wird dabei sein, dass das Quartier in mehreren zeitlich abgestuften Bauabschnitten realisiert werden soll und sich die Nachfragesituation in dem Quartiert deshalb erst sukzessive entwickeln wird. Aufgrund der besonderen Bedeutung des neuen Quartiers wurde es vom Bundesbauministerium als „Nationales Projekt des Städtebaus“ ausgewählt. Innovative Ansätze werden dort mit Fördergeldern in Höhe von 1,47 Millionen Euro bezuschusst.

Ansprechpartner:
Markus Wotruba

BBE Handelsberatung München
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