NEU: Möbel Index Dezember 2018

Die Zahlen der Möbelbranche im Überblick

Deutscher Möbelhandel muss für 2018 ein Minus von 1,6 Prozent hinnehmen

Die BBE Handelsberatung hat jetzt seinen Index für den Dezember veröffentlicht. Demnach hat der deutsche Möbelhandel das Jahr 2018 mit einem Minus in Höhe von 1,6 Prozent abgeschlossen. Bei den Discountspezialisten fiel der Rückgang mit 0,9 Prozent nicht ganz so hoch aus. Küchen allein betrachtet kommen noch auf ein leichtes Plus (+ 0,4 Prozent).

Als größte Herausforderungen für 2019 nennt Sebastian Deppe, Mitglied der Geschäftsführung der BBE Handelsberatung, Frequenzschaffung und -abschöpfung sowie Renditemaximierung. Hier seien konkrete Strategien nötig. „Aus meiner Sicht ist der Peak im stationären Möbelhandel erreicht und es sieht aktuell so aus, dass es auch in den nächsten Jahren Rückgänge zu verzeichnen sein werden. Wachstum wird es wohl nur im Bereich Onlinehandel geben. Hier haben insbesondere die Möbelhändler aufgeholt und die Pure Player, die ja durch eigene Stores schon länger nicht mehr ,pure‘ sind, in der Dynamik überholt“, erläutert der Branchenkenner.

Der Handelsverband Möbel und Küchen (BVDM) hatte Anfang des Jahres Zahlen in ähnlicher Höhe vermeldet. Er nannte ein Minus von zwei Prozent – basierend auf Hochrechnungen der ersten zehn Monate 2018. Für 2019 erwartet der BVDM eine lebhaftere Nachfrage, denn die Rahmenbedingungen seien nach wie vor gut.

Die Daten des BBE-Möbel-Index beruhen im Wesentlichen auf den Zahlen aus dem „Chefplan Online“ (CPO). Allein hier kann die BBE auf über 100 Teilnehmer aus dem Möbelhandel zurückgreifen. Diese werden z.T. aus Einzelberatungen bzw. sonstigen Eigenerhebungen wie Erfa angereichert. Grundsätzlich sind alle Betriebstypen und -größen aus verschiedenen Einkaufsverbänden, darunter Alliance, EMV, Garant Möbel und MZE, vertreten. Wobei der Fokus deutlich auf Vollsortimentern bis 10.000 qm sowie Fachmärkten und Spezialisten liegt. Der BBE-Möbel-Index wird jeden Monat gemeinsam und exklusiv von der BBE Handelsberatung München und der „möbel kultur“ veröffentlicht.