Franchising: Neue Chancen durch Künstliche Intelligenz

Die aktuelle Entwicklung am Markt stellt Franchisenehmer (FN) wie auch Franchisegeber (FG) vor große Herausforderungen. Als FN einen Store dauerhaft rentabel zu bewirtschaften wird immer schwerer. Die meisten der aktuellen Franchisesysteme sind dabei eher hinderlich und bedürfen dringend der Überarbeitung.

Bei ständig sinkenden Frequenzen im stationären Einzelhandel geht es darum, ein Geschäftsmodell zu entwickeln bzw. aufzubauen, welches den aktuellen Veränderungen gerecht wird und in seiner Flexibilität auch in der Zukunft Bestand haben kann. Dabei muss es darum gehen, aus dem stationären und dem Online-Handel „einen“ Handel (Retail 4.0) zu kreieren. Voraussetzung dafür ist ein System, welches allen Beteiligten alle Daten aktuell zur Verfügung stellt und Künstliche Intelligenz (KI) Handlungen auslöst oder empfiehlt. In naher Zukunft wird es für Unternehmen nicht mehr ausreichend sein, mehrere Verkaufskanäle anzubieten, sondern diese verschiedenen Kanäle müssen miteinander vernetzt sein, sodass die Kunden einen Einkaufsvorgang zeit-, ort- und geräteübergreifend durchführen können (Cross-Channel).

Den Kunden wird man in Zukunft weniger über einen vordefinierten Prozess zum Kauf bewegen. Den Weg, den der Kunde zum Einkauf wählt, bestimmt er selbst. Unternehmen müssen dies ermöglichen und so angenehm wie möglich für den Kunden gestalten. Der Konsument wird anspruchsvoller im digitalen Zeitalter.

In Zukunft wird im Handel der aktuelle Fokus von Ware und Fläche hin zu Mitarbeiterentwicklung und genauen Daten über Kunden und Prozesse gehen. Das Personal wird neben den Informationen aus Datenanalysen zur zentralen Ressource im Unternehmen.

Oberstes Ziel muss es sein, den Kunden besser kennenzulernen, um ihm bedarfsgerechtere Angebote machen zu können. Dabei wird es nicht ausreichend sein, aus einem Kanal die Kundendaten zu analysieren. Unternehmen denen es nicht gelingt Kundendaten aus allen Verkaufskanälen genauestens aufzuzeichnen und zu einem Kundenbild (Gesamtbild) zusammenzuführen, werden in Zukunft einen erheblichen Wettbewerbsnachteil haben. Ein fehlendes Kundenbild kann zu unvollständigen oder falschen Handlungsempfehlungen führen. Dabei geht es nicht darum, wer die meisten Daten hat, sondern wer mit diesem „Daten-Überfluss“ (Big-Data) am intelligentesten arbeitet.

All das funktioniert natürlich nur, wenn die Daten vom FG u. FN zusammenfließen und mit Hilfe von KI ausgewertet werden. Und nicht nur das. Auch die Wertschöpfungskette vom Produzenten bis hin zum Kunden muss soweit ausgebaut werden, dass der Kunde schneller und bedarfsgerechter zufriedengestellt werden kann.

Und genau da setzt die BBE mit ihren Verbundunternehmen an. Verbesserung des Customer Experience, Steigerung der KPI’s, Motivation u. Weiterentwicklung von Personal, Neugestaltung vorhandener Franchisesysteme, Einführung u. Verbesserung von digitalen Prozessen usw.

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Holger Schöne

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