Monitoring im Handel

Projekt: Monitoring im Handel

Im Handel spielt das Wissen über neue Marktentwicklungen und die eigene Marktposition eine immer bedeutendere Rolle. Werden Veränderungen am Markt frühzeitig erkannt, kann steuernd eingegriffen und rechtzeitig auf aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen reagiert werden.
 
Monitoring bezeichnet die dauerhafte, systematische Erfassung, Beobachtung und/oder Überwachung unternehmensinterner Vorgänge und Prozesse mittels technischer Hilfsmittel oder anderer Beobachtungssysteme. Es ist ein wichtiges Steuerungsinstrument, um wirtschaftliche Vorgänge effizient zu gestalten und trägt dazu bei, wichtige Erfolgspotenziale und Wettbewerbsvorteile zu erschließen. Maßgebende Handelsverbände sehen gerade vor dem Hintergrund weltwirtschaftlich begründeter Umwälzungen Handlungsbedarf und wollen ihren mittelständischen Mitgliedern wirtschaftlich sinnvolle Instrumente und Verfahrensweisen nahebringen, um die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Handelsunternehmen zu stärken.

 

Das Projekt

Monitoring-Systeme werden im mittelständischen Handel bisher nur wenig genutzt. Das von Zentralverband gewerblicher Verbundgruppen e. V. und RKW Kompetenzzentrum getragene Projekt „Monitoring im Handel“ will Abhilfe schaffen.

Ziel ist es:
  • den mittelständischen Einzel-, Fach-, Groß- und Außenhandel insgesamt und auch in seinen Strukturen zu stärken
  • kleinere Unternehmen unterschiedlicher Handelssektoren mit dem System „Monitoring“ vertraut zu machen und dessen Nutzen für Mitglieder und Verbundstrukturen darzustellen
  • geeignete Monitoring-Ansätze zu erfassen
  • positiv eingestellte Unternehmen zu unterstützen
  • kleinen und mittleren Unternehmen, ihren Netzwerken und den Verbänden Empfehlungen für einen praxisgerechten Einsatz von Monitoring-Systemen zu geben.

Vorgehen im Projekt

In einer umfassenden Expertise werden Erkenntnisse und Erfahrungen zum aktuellen Entwicklungsstand des Monitorings eruiert. Es wird eine Bestandsaufnahme durchgeführt, die den Verbreitungsgrad und den Entwicklungsstand des Monitoring ermittelt - insbesondere im kooperativen Handel. Zudem werden Voraussetzungen und Rahmenbedingungen sowie Gestaltungsansätze für den optimalen Einsatz erfasst.
 
Mithilfe von schriftlichen Befragungen und persönlichen Interviews werden die Vorteile, die durch Monitoring-Systeme erreicht werden können, aber auch die Hindernisse, die Verbundgruppen und ihre Mitglieder bisher davon abhalten, Monitoring-Systeme einzusetzen, identifiziert. Schließlich wird aufgezeigt, wie Monitoring optimal eingesetzt werden kann.

Ergebnisse

Im Ergebnis entsteht eine Expertise. Neben grundlegenden Informationen spezifiziert sie die für Monitoring relevanten Fakten und Kennzahlen im Handel. Die Expertise gibt Empfehlungen für eine praxisgerechte Gestaltung und Antworten auf folgende Fragen:

  • Wer muss bei der Einführung von Monitoring-Systemen wann beteiligt werden?
  • Was muss organisiert werden, damit diese reibungslos installiert werden können?
  • Welche Hindernisse bei Aufbau, Inbetriebnahme oder Nutzung können auftreten?
  • Wie kann ein Unternehmen optimal mit einem Monitoring-System arbeiten?
  • Welche Parameter sind bei der Auswahl von geeigneten Monitoring-Systemen zu beachten?

Daten zum Projekt

 Förderung durch BMWi        

 

Weiterführende Informationen

Ansprechpartner: 
Alois Müller, Sebastian Deppe  

BBE Handelsberatung München 
Brienner Str. 45 
80333 München 

Tel: +49 89 55118-144 
Fax: +49 89 55118-153 
E-Mail: mueller@bbe.de , deppe@bbe.de
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