Geodaten: Chancen nutzen!

Regelung des Umgangs mit Geodaten

Regelung des Umgangs mit Geodaten

Die Bundesregierung will anlässlich der Debatte über den Internetdienst „Google Street View“ den Umgang mit Geodaten grundlegend regeln. Ein speziell auf „Google Street View“ abgestimmtes Gesetz soll es aber zunächst nicht geben. Google hat bereits 20 große Städte in Deutschland gefilmt und will Panoramaansichten von Straßenzügen noch dieses Jahr frei zugänglich ins Internet stellen.

Eine häufige Befürchtung ist, dass die Daten genützt werden könnten, um das Gebäude und die Umgebung von Geschäften für einen geplanten Einbruch auszuspionieren. Die weltweite Verfügbarkeit des öffentlichen Straßenbildes hat aber auch positives, wirtschaftliches Potenzial – im Tourismus, im Einzelhandelsmarketing und besonders in der Immobilienwirtschaft. Makler nutzen dieses Instrument für intensives Marketing, Käufer und Mieter können sich bereits vorab über das zu erwartende Umfeld informieren und Investoren können besser abschätzen, ob sich eine Vor-Ort-Besichtigung lohnt. Die BBE Handelsberatung geocodiert bereits seit Jahren automatisch alle Erhebungsfotos zur Qualitätssicherung und besseren Weiterverarbeitung.

Bei all den Diskussionen darf nicht vergessen werden, dass „Google Street View“-ähnliche Dienste bereits im Internet existieren. Bing (www.bing.com/maps) bietet beispielsweise einen Kartendienst an, bei dem man sich Fotos von Häusern aus verschiedenen Perspektiven ansehen kann. Der Immobilienanbieter e-rent.de hat Videos über Köln, Bonn und Düsseldorf aus dem fahrenden Auto heraus gedreht und stellt diese ohne Verfremdung von Personen und Kennzeichen ins Internet. Einen satirischen Beitrag leistet die Seite www.jk-immobilien.net/Strassenansicht/.

 

Wie Sie durch den Einsatz von Geodaten profitieren können, erfahren Sie bei BBE-Experte Markus Wotruba unter wotruba@bbe.de.