Branchenreport Schuhe 2017

Der Schuhmarkt erreicht 2016 ein Volumen von 9,7 Milliarden Euro. Der Fachhandel verliert erneut Marktanteile. Internet-Pure-Player generieren mehr als neun Prozent der Schuhumsätze.

Eine Gemeinschaftsstudie von IFH Köln und BBE Handelsberatung GmbH.

Die Studie "Branchenreport Schuhe", Jahrgang 2017 liefert folgende Daten:

  • Marktvolumen auf Endverbraucherebene 2010 bis 2016
  • 5 Haupt-/21 Teil-Warengruppen – Entwicklung, Wachstumstreiber
  • Vertriebswegeprofile, Vertriebsstrukturen 2010 bis 2016
  • 11 Vertriebsformate – Entwicklung, Wachstumstreiber
  • Online-Handel – Entwicklung, Anteile, Online-Vertriebswege
  • Handelstrends von Multi-Channel bis Plattformökonomien
  • Hersteller online+offline
  • Markt- und Vertriebswegeentwicklung bis 2021

Zur Studie:

Der deutsche Schuhmarkt ist in einer neuen Zeit angekommen. Die Konsumenten von heute kaufen andere Schuhe und sie kaufen ihre Schuhe woanders. Und: Dabei steigen die Ausgaben für Schuhe nur sehr langsam.

Der Markt für Schuhe in Deutschland ist 2016 lediglich um 0,9 Prozent auf zuletzt 9,7 Mrd. Euro gewachsen. Der durchschnittliche Zuwachs in den letzten sechs Jahren beträgt ein Prozent pro Jahr. Der anhaltend starke Trend zum sportlichen Schuh hat Auswirkungen auf die Anbieterstrukturen, sowohl bei den Herstellern als auch im Handel. Hinzu kommen neue Einkaufgewohnheiten. Die anhaltend wachsende Internet-Konkurrenz und die Aktivitäten des Bekleidungshandels haben weitreichende Veränderungen in die fachhandelsgeprägte Schuhbranche getragen, deren Auswirkungen sich kein Marktteilnehmer, ob Hersteller oder Händler, mehr entziehen kann. Insbesondere den vertikalen Ketten gelingt es immer besser, mit hochaktuellen Schuhsortimenten die modisch orientierte Trendkundschaft zu erreichen.