Branchenfokus Möbel 2016

Der Möbelmarkt erreicht wieder ruhigeres Fahrwasser. Neue Branchenzahlen belegen ein Umsatzwachstum von rund drei Prozent.

Eine Gemeinschaftsstudie von IFH GmbH und BBE Handelsberatung GmbH.

Die Studie „Branchenfokus Möbel“, Jahrgang 2016 liefert folgende Daten:

  • Marktvolumina Möbel 2011 – 2015, Prognose 2016 – 2020
  • Produktion, Im- und Export, Inlandsmarktverfügbarkeit
  • 8 Warengruppen – Entwicklung, Wachstumstreiber
  • Vertriebswegeprofile, Vertriebsstrukturen 2014 – 2020
  • 9 Vertriebsformate – Entwicklung, Wachstumstreiber
  • Mainplayerübersicht / Wettbewerbsstrukturen
  • Herstellerstufe, Einzelhandelsebene
  • Markt- und Vertriebswegeentwicklung bis 2020

Zur Studie:

Der deutsche Möbelmarkt wird 2015 ein Volumen von 19,87 Mrd. Euro erreichen und eine in diesem Ausmaß seit vielen Jahren nicht mehr gekannte Dynamik aufweisen: die Wachstumsrate liegt bei + 3,1 %. Das Marktvolumen umfaßt den Verkauf von (Wohn-) Möbeln an den privaten Letztverbraucher, jedoch ohne ergänzende Sortimente und gewerbliche Verwendungen.

Das 2015er Marktergebnis liegt nahe der Umsatzschwelle von 20 Mrd. Euro, die zuletzt vor 13 Jahren (2003: 20,2 Mrd. Euro) überschritten worden ist. Der Weg zu diesem für den Einrichtungshandel sehr erfreulichen Ergebnis ist allerdings mit einer Berg- und Talfahrt vergleichbar, die seit 2005 den Umsatzverlauf prägt, der Tiefpunkt liegt mit dem Jahr 2009 und 18,4 Mrd. Euro mitten in der Weltwirtschaftskrise, die auch vor den deutsche Konsumgütermärkten nicht halt gemacht hat. Seitdem ist der Möbelmarkt im Schnitt um + 1,3 % gewachsen; für Möbel und Einrichtungen insgesamt ein mehr als befriedigender Wert, der allerdings hinter anderen dynamischeren Konsumgütermärkten (z.B. E-Großgeräte im gleichen Zeitraum 2009 bis 2015 mit + 3,4 %) zurückbleibt.

Der Treiber der aktuellen Entwicklung ist – beim eher ausgabeintensiven Möbelkauf nicht verwunderlich – die sehr robuste konjunkturelle Gesamtlage, die die Konsumenten finanziell via Einkommensentwicklung in die Lage versetzt, mit überschaubarem Risiko Wohnmöbel zu kaufen. Die finanzielle Lage ist gut bis sehr gut, der Arbeitsmarkt in herausragender Verfassung vermittelt Sicherheit für künftige Mittelzuflüsse und alternative Verwendungen sind durch Eurokrise und Währungsturbulenzen wenig attraktiv. Kurz: der einrichtungsaffine (deutsche) Verbraucher scheut risikobehaftete Anlagen an der Börse und kauft (unter anderem) statt dessen Möbel; aktuell vorzugsweise Schlafzimmermöbel und Einbauküchen.

Studienumfang: 102 Seiten, 14 Tabellen und 56 Übersichten
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Pressemitteilung zum Download.

Format: PDF
Preis: 850,00 € zzgl. ges. MwSt.

Der Branchenfokus Möbel 2016 ist im Online-Shop unter www.ifhshop.de zu beziehen.