Sanitätsfachhandel: Positive Entwicklung wird sich fortsetzen

Der Sanitätswarenmarkt wird sich in den nächsten Jahren weiter positiv entwickeln. Damit wird die positive Umsatzentwicklung der letzten Jahre fortgeschrieben. Die demografische Entwicklung Deutschlands wird dieser Entwicklung weiterhin Vorschub leisten. Durch die Steigerung des Durchschnittsalters wird die potentielle Zielgruppe für viele Warengruppen dieses Segmentes immer größer.

Jürgen Hanke,Senior Consultant bei der BBE Handelsberatung: „Nicht nur durch den demografischen Wandel ergeben sich immer mehr potentielle Kunden, sondern auch immer mehr jüngere  Kunden werden als Zielgruppe interessant.“ Auf der einen Seite wird dieser Personenkreis zur Zielgruppe, da sie gesundheitsbedingt auf diese Dienstleistungen (z.B. Schuheinlagen) zurückgreifen müssen. Auf der anderen Seite wächst natürlich auch das Gesundheitsbewusstsein für diese Produkte. Hanke: „Große Veränderungen im Markt ergeben sich allerdings durch die Gesundheitsgesetzgebung, die immer mehr den Rotstift ansetzt und die Zuzahlungen zu den einzelnen Produkten und Dienstleistungen immer weiter zu reduzieren versucht.“ Diese Entwicklung wird in den nächsten Jahren noch an Fahrt aufnehmen, da ansonsten die Belastungen für das Gesundheitssystem ohne eine drastische Erhöhung der Krankenkassenbeiträge nicht mehr zu bewältigen sein werden.Dies bedeutet zum einen für die Endverbraucher, dass die Eigenleistungen der einzelnen Produkte und Dienstleistungen sich immer weiter erhöhen werden und der Verbraucher für seine Gesundheit immer stärker belastet wird. Zum anderen bedeutet es für die Unternehmen des Sanitätsfachhandels, dem Kunden gegenüber, die Mehrkosten für die Produkte und Dienstleistungen zu vertreten und zu „verkaufen“.

Trotz aller Unwägbarkeiten der Gesundheitsgesetzgebung ist jedoch mit einem weiteren Wachstum in diesem Marktsegment zu rechnen und es bieten sich zusätzliche Chancen und Möglichkeiten. Durch weitere Zusatzverkäufe von Produkten und Zusatzleistungen lassen sich die Umsätze signifikant steigern. Hanke: „Dies bedeutet allerdings ein Umdenken innerhalb der Unternehmen und neue Schulungsmaßnahmen für die Mitarbeiter.“

Ansprechpartner:
Jürgen Hanke

BBE Handelsberatung München
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