Bayerisches Wirtschaftsministerium: Struktur- und Marktdaten im Einzelhandel 2017 kommen wieder von der BBE Handelsberatung

Die im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums von der BBE Handelsberatung ermittelten Daten werden als Beurteilungsgrundlage für die landesplanerische Prüfung von Einzelhandelsgroßprojekten herangezogen. Die Zahlen sind jetzt veröffentlicht worden. Die Definition eines Großprojektes basiert auf der juristischen Definition von großflächigem Einzelhandel und bezieht sich auf Verkaufsflächen von mehr als 800 qm. Das neue bayerische Landesentwicklungsprogramm (LEP) wird voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres veröffentlicht.

Die BBE Handelsberatung erstellt die Struktur- und Marktdaten bereits seit mehr als 20 Jahren für das jeweilige Ministerium. Das vorliegende Gutachten beinhaltet detaillierte Zahlen zu allen Teilbranchen des Handels: Pro-Kopf-Ausgaben, Flächenleistungen und Mindestbetriebsgrößen. Darüber hinaus zeigt es gerade den kommunalen Mandatsträgern auf, wie sich der  Einzelhandel entwickelt.

Zwei große Entwicklungslinien kennzeichnen den Einzelhandel in den fünf Jahren seit dem Vorgängergutachten der BBE im Jahr 2013. Zum einen konnte der Einzelhandel in diesen Jahren ein weit stärkeres Wachstum erzielen als in den Jahren davor – insbesondere die hervorragende Konjunktur, steigende Beschäftigung und Lohnzuwächse haben sich positiv ausgewirkt. Die regionalen Unterschiede in Deutschland spiegeln sich auch in der Höhe der Ausgaben wider. Während sich bei den Einzelhandelsausgaben in Deutschland (gesamt) ein rechnerischer Durchschnittswert von 6.813 Euro je Einwohner ergibt, fällt der vergleichbare Wert für das Bundesland Bayern mit 7.241 Euro um gut sechs Prozent höher aus.

Zum anderen ist die Herausforderung des E-Commerce für den stationären Handel und damit auch für die Kommunen weiter gestiegen. Ausgehend von einem gesamtdeutschen Pro-Kopf-Ausgabewert im Online-Handel von 634 Euro zeigen die Berechnungen für Bayern durchschnittliche Ausgaben in Höhe von 690 Euro (andere Bundesländer 624 Euro). Bezogen auf das jeweilige Handelsvolumen errechnet sich für Bayern folglich ein Online-Marktanteil von 9,5 Prozent. Im Vergleich zum bundesdeutschen Wert von 9,3 Prozent lässt sich somit für Bayern eine leicht höhere Bedeutung des Online-Handels konstatieren.

Auf der Homepage des Ministeriums ist die Studie kostenfrei zum Download verfügbar.

Weitere Informationen, insbesondere zur landesplanerischen Beurteilung von Einzelhandelsvorhaben erhalten Sie bei Markus Wotruba.

Ansprechpartner:
Markus Wotruba

BBE Handelsberatung München
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